Zinsen sind gestiegen
Die frei gewordene Tranche legen Sie zum neuen, höheren Satz wieder an. Die übrigen Stufen laufen unverändert weiter – Sie haben also einen Teil zum besseren Kurs, ohne auf den Rest verzichtet zu haben.
Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Bank
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Lange Laufzeiten zahlen mehr – binden Ihr Geld aber jahrelang. Eine gängige Methode dagegen ist die Zinstreppe: Sie teilen die Summe auf gestaffelte Laufzeiten auf, sodass jedes Jahr ein Teil frei wird.
Der Vergleich ist ehrlich gerechnet: Wir stellen den effektiven Jahreszins gegenüber, nicht die absoluten Zinserträge – die wären wegen der unterschiedlichen Laufzeiten nicht vergleichbar.
Mehr Stufen bedeuten häufigere Verfügbarkeit, aber kleinere Beträge je Anlage – manche Banken haben Mindestanlagen.
Effektiv 3,30 % p. a.
Das sind 0,15 Prozentpunkte mehr als bei 12 Monaten Laufzeit (3,15 %).
Ihre Zinstreppe
4 Tranchen zu je 12.500 €
Jedes Jahr wird eine Tranche frei – Sie bleiben beweglich, ohne auf die längeren Laufzeiten zu verzichten.
12 Monate · 3,15 %
frei am September 2027
12.500 €
+ 393,75 €
24 Monate · 3,30 %
frei am September 2028
12.500 €
+ 825,00 €
36 Monate · 3,40 %
frei am September 2029
12.500 €
+ 1.275,00 €
60 Monate · 3,27 %
frei am September 2031
12.500 €
+ 2.043,75 €
Zinsen gesamt
4.537,50 €
Abgeltungsteuer
− 933,02 €
Netto
3.604,48 €
So bleibt die Treppe in Gang: Wird eine Tranche frei, legen Sie sie wieder auf die längste Stufe an. Welchen Zins Sie dann bekommen, steht heute nicht fest – deshalb rechnen wir das bewusst nicht vor.
4 Termine im Blick behalten
Der schwierigste Teil einer Zinstreppe ist nicht das Rechnen, sondern das Nachhalten. Wir schicken Ihnen den Plan mit 10 passenden Banken – und erinnern Sie rechtzeitig vor jedem Ablauftermin.
Ihre Berechnung bleibt sichtbar – auch ohne Anfrage.
Die Summe wird in gleich große Tranchen geteilt, jede mit einer anderen Laufzeit. Danach wird jedes Jahr eine Tranche fällig – und kann neu angelegt oder entnommen werden.
3,15 %
12 Monate Laufzeit
Wird nach 1 Jahr frei
3,30 %
24 Monate Laufzeit
Wird nach 2 Jahren frei
3,40 %
36 Monate Laufzeit
Wird nach 3 Jahren frei
3,27 %
60 Monate Laufzeit
Wird nach 5 Jahren frei
Ab dem 5. Jahr rückt jede frei werdende Tranche nach: Sie wird wieder zur längsten Laufzeit angelegt, und die Treppe läuft weiter. Zu welchem Zins das geschieht, ist heute nicht bekannt – deshalb rechnen wir es hier auch nicht vor.
Verglichen wird der effektive Jahreszins – bei der Treppe gewichtet nach Betrag und Bindungsdauer. Nur so stehen unterschiedlich lange Anlagen in derselben Einheit nebeneinander.
| Variante | Zins p. a. | Verfügbarkeit | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Alles auf 12 Monate | 3,15 % | Komplett nach 12 Monaten | Ein Vertrag |
| Zinstreppe · 4 Stufen | 3,30 % | Jedes Jahr eine Tranche | 4 Verträge |
| Alles auf 60 Monate | 3,27 % | Komplett nach 60 Monaten | Ein Vertrag |
Aktuell liegt die Treppe sogar über der längsten Einzellaufzeit – das passiert, wenn der beste Zins nicht am Ende der Laufzeitenskala steht (derzeit bei 36 Monaten). Verlassen Sie sich nicht darauf: ändert sich die Zinsstruktur, kehrt sich das um. Der eigentliche Gegenwert der Treppe ist die jährliche Verfügbarkeit.
Jede Tranche zahlt ihre Zinsen zum eigenen Laufzeitende – die Erträge fallen also in verschiedene Steuerjahre. Der Sparerpauschbetrag von 1.000 € entsteht jedes Jahr neu.
Beispiel: 40.000 € auf 4 Stufen
Beide Spalten rechnen mit demselben Zinsertrag – verglichen wird allein der Zeitpunkt. Ohne Kirchensteuer, ohne bereits anderweitig genutzten Freibetrag.
Wichtig einzuordnenDer Effekt entsteht nur, wenn der Freibetrag nicht schon durch andere Kapitalerträge aufgebraucht ist. Er ist ein Nebeneffekt der Staffelung, kein Grund für sie – und keine Steuerberatung.
Drei Situationen – in allen dreien entscheiden Sie neu, ohne einen laufenden Vertrag auflösen zu müssen.
Die frei gewordene Tranche legen Sie zum neuen, höheren Satz wieder an. Die übrigen Stufen laufen unverändert weiter – Sie haben also einen Teil zum besseren Kurs, ohne auf den Rest verzichtet zu haben.
Nur die eine Tranche wird zum niedrigeren Satz neu angelegt. Der größere Teil Ihres Geldes liegt weiterhin zum alten, höheren Zins fest. Genau dieser Fall ist der Grund, warum viele überhaupt staffeln.
Die Tranche wird einfach ausgezahlt statt neu angelegt. Keine Vorschusszinsen, keine vorzeitige Auflösung – der Termin war ohnehin vorgesehen.
Jedes Jahr wird eine Tranche frei. Sie kommen an einen Teil Ihres Geldes, ohne die gesamte Anlage vorzeitig auflösen zu müssen.
Steigen die Zinsen, legen Sie die frei werdende Tranche neu an. Fallen sie, profitieren die längeren Stufen weiter vom alten Satz.
Mehrere Konten, mehrere Termine. Wer nur eine Anlage will und das Geld sicher nicht braucht, fährt mit einer Laufzeit einfacher.
In der Regel ja – jede Tranche ist ein eigener Festgeldvertrag mit eigener Laufzeit. Das können Verträge bei derselben Bank sein oder bei verschiedenen. Bei Summen über der Einlagensicherungsgrenze ist die Verteilung auf mehrere Banken ohnehin nötig.
Einlagensicherung berechnenHinweis: Dieser Rechner führt eine reine Berechnung durch und stellt keine Anlageberatung dar. Ob eine Staffelung für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Maßgeblich sind allein die Bedingungen der jeweiligen Bank.
Bei größeren Summen müssen Sie nicht nur nach Laufzeit, sondern auch nach Banken verteilen.
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