Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Bank
Kostenfrei & unverbindlichMo–Fr 9:00–18:00 Uhr
Die gesetzliche Einlagensicherung schützt 100.000 € – pro Kunde und pro Bank. Wer mehr anlegt, muss verteilen. Dieser Rechner zeigt Ihnen in Sekunden, wie.
Der Punkt, den die meisten übersehen: Die Grenze gilt für das Guthaben am Laufzeitende – also inklusive Zinsen. Genau 100.000 € anzulegen reicht deshalb nicht.
Berechnung mit dem aktuell höchsten Zins von 3,40 % p. a. aus unserem Vergleich.
55.100 € wären nicht geschützt
Bei nur einer Bank läge Ihr Guthaben am Laufzeitende bei 155.100 € – über der gesetzlichen Grenze von 100.000 €. Der übersteigende Teil fällt nicht unter die Einlagensicherung.
Ihr Ergebnis
Verteilung auf 2 Banken
So bleibt jeder Euro innerhalb der gesetzlichen Einlagensicherung.
Bank 1
Am Laufzeitende 77.550 €
Bank 2
Am Laufzeitende 77.550 €
Zinsertrag brutto
5.100,00 €
Abgeltungsteuer
− 1.081,38 €
Netto-Ertrag
4.018,62 €
Ohne Kirchensteuer gerechnet – diese hängt von Konfession und Bundesland ab. Sparer-Pauschbetrag berücksichtigt (1.000 €). Angaben ohne Gewähr, keine Steuerberatung.
Welche 2 Banken konkret?
Wir senden Ihnen einen fertigen Aufteilungsplan mit 10 verfügbaren Banken, den tagesaktuellen Zinsen und dem jeweiligen Sicherungssystem – per E-Mail, kostenfrei und unverbindlich.
Ihre Berechnung bleibt sichtbar – auch ohne Anfrage.
Die Sicherung gilt für Einlagen, nicht für Wertpapiere. Der Unterschied entscheidet im Ernstfall darüber, ob Sie entschädigt werden oder eine Insolvenzforderung halten.
Der Ablauf ist EU-weit in Richtlinie 2014/49/EU geregelt und in jedem Mitgliedstaat gleich.
Die zuständige Aufsichtsbehörde stellt fest, dass die Bank nicht mehr in der Lage ist, Einlagen zurückzuzahlen. Erst dieser Beschluss löst die Sicherung aus.
Das Sicherungssystem des Sitzlandes schreibt Sie an. Sie müssen nichts beantragen – die Ansprüche werden von Amts wegen ermittelt.
Die Frist ist EU-weit einheitlich geregelt. Ausgezahlt wird auf ein von Ihnen benanntes Konto, in Euro.
Beträge oberhalb der Grenze sind nicht entschädigungsfähig. Sie werden zu Insolvenzforderungen – ob und wie viel davon zurückkommt, steht nicht fest.
Der geschützte Betrag ist überall 100.000 €. Unterschiedlich ist nur, welches System im Ernstfall abwickelt – das des Sitzlandes der Bank.
| Sitzland | Sicherungssystem | Geschützt bis | Banken | Top-Zins |
|---|---|---|---|---|
| Lettland | Lettische Einlagensicherung | 100.000 € | 3 | 3,40 % |
| Bulgarien | Bulgarische Einlagensicherung | 100.000 € | 1 | 3,32 % |
| Litauen | Litauische Einlagensicherung | 100.000 € | 4 | 3,28 % |
| Estland | Estnische Einlagensicherung | 100.000 € | 1 | 3,08 % |
| Schweden | Schwedische Einlagensicherung | 100.000 € | 1 | 3,04 % |
Nur Länder, aus denen aktuell Banken in unserem Vergleich vertreten sind. Die Sicherungshöhe folgt einheitlich der EU-Richtlinie; abweichende nationale Regeln betreffen allein die zeitweilig erhöhte Deckung.
Pro Kunde und pro Bank. Wer bei derselben Bank mehrere Konten hat – Girokonto, Tagesgeld und Festgeld – bekommt trotzdem nur einmal 100.000 €. Die Guthaben werden zusammengerechnet. Erst die Verteilung auf verschiedene Institute erhöht den Schutz.
Hinweis: Dieser Rechner führt eine reine Berechnung durch und stellt keine Anlageberatung dar. Er berücksichtigt weder Ihre persönliche Vermögenssituation noch steuerliche Besonderheiten. Maßgeblich sind allein die Bedingungen der jeweiligen Bank und das Sicherungssystem ihres Sitzlandes.
10 Banken aus 5 EU-Ländern im Vergleich – mit gesetzlicher Einlagensicherung und aktuellen Konditionen.
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